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*„Laſſen Sie den Kerl ſitzen, ſo viel er will. Ver⸗ brennen Sie ſich die niedlichen Händchen nicht, um ihm zu helfen. Was geht Sie das an?“. „Wollen Sie mir nicht beiſtehen, ſo kann ich Sie ingen,“ antwortete das Fräulein lebhaft;„aber ich gel ten mein heiliges Wort, daß ich der Sach⸗ walter d glücklichen Menzel werde, und wenn es mich auf ewig mit meinem Vormund, dem Feldmarſchall, ent⸗ zweien ſollte.“ „ a freilich, der wird es auch nimmermehr gut Mnn Sie einem Landesverräther das Wort reden Wollen.“ 3
„ Eben darum will ich auch die Abweſenheit meines Onkels, des Domherrn, benutzen. Sie verſagen mir alſo jeden Beiſtand, Herr Oberſt?“
Der Oberſtwachtmeiſter fuhr mit beiden Händen unter den Haarbeutel.
„Na, was verlangen Sie denn eigentlich von mir, ſchöne Chloe?“ fragte er nach einer Weile.
„Gar nichts weiter, als daß Sie mich durch die Wachen bringen und mich zum König geleiten, nachdem ich ihn um eine Audienz habe erſuchen laſſen.“
Der Offizier ſchaute ſie ſprachlos vor Erſtaunen an.„Das iſt alſo gar nichts? J, der Tauſend, das wagen Sie? Haben Sie denn keine Furcht vor Kö⸗ nigen?“


