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eine Miene davon Kunde gab. Zufällig hatte er ſchon früher dem jungen Grafen Brühl verſprochen, ihn auf ei⸗ ner kleinen Reiſe nach Pförten zu begleiten, und dies kam ihm jetzt erwünſcht, um die Qual zu verkürzen, in die er ſich geſtürzt ſah. So konnte, ſo durfte es zwiſchen ihm und dem Fräulein nicht bleiben, wenn er nicht ſein beſſe⸗ res Selbſt verlieren ſollte. Er beſchloß mit ihr zu reden, bevor er das Haus verließ.
„Haben Sie noch nicht davon gehört,“ fragte der Feldmarſchall ihn über den Tiſch hinweg, als er einige Minuten ſorgenvoll geſchwiegen, aber ruhig und gleich⸗ müthig dabei vor ſich niedergeſehen hatte,„daß die Preu⸗ ßen rüſten ſollen, Baron?“
„Nein, Excellenz,“ antwortete er gelaſſen.„Gegen wen rüſten ſie?“
„Ja, das iſt's, was ich wiſſen möchte,“ meinte ein Oberſtwachtmeiſter mit lauerndem Blicke nach dem Baron hinüber.„Was ſagt Ihr Vetter, der Herr von Maltzahn dazu?“
„Ich habe Maltzahn ſeit mehreren Wochen nicht geſprochen,“ entſchuldigte ſich der Baron.„Er würde mir aber auch unter den Verhältniſſen, wie ich jetzt zu
ihm ſtehe, keine vertrauliche Eröffnungen machen. Außer⸗ dem intereſſire ich mich nicht für Preußen!“ „Sind aber doch ein Preuße?“ forſchte der Feld⸗


