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bott ſei auf unrechtes Land gefallen und werde noch im Keime zu erſticken ſein, wenn Junker Wolf es richtig an⸗ zufaſſen wiſſe. Gertrud's Erzählung löſchte dieſe Hoff⸗ nung. Sie ſah ein Verhältniß, das Glück verſprach, gänzlich zerſtört, und zwar mehr durch das Schwanken und eine gewiſſe Feigheit Margareth's, als durch directe Schuld der Frau von Wallbott. Daß aber Gertrud ganz richtig gerathen habe, wenn ſie behauptete, dieſe Dame werde nun ihren ganzen Einfluß von früherer Zeit an⸗ wenden, um Margareth wieder zu den Ideen zurückzufüh⸗ ren, die himmelan gingen und den irdiſchen Beſtandtheil des Menſchen verachteten, davon war ſie überzeugt.
Da nun in jedem Menſchen, insbeſondere aber in dem ſchwachen Geſchlechte eine eigenthümliche Schaden⸗ freude erwacht, wenn ein geiſtiger Hochmuth gedemüthigt werden kann, ſo fühlte Frau von Pröhl große Luſt, ſich dies Vergnügen, ganz den Rathſchlägen ihres Pflege⸗ töchterchens gemäß, zu verſchaffen und zugleich das fer⸗ nere Gedeihen von Margareth's Lebensglück unter ihre Obhut zu nehmen. Es war jedenfalls daſelbſt ſicherer aufgehoben, als unter dem eiſenhaltigen Schutze der Frau Tante Wallbott, in deren Lichtkreis der Baron Alexander als Trabant glänzte.
Je mehr Frau von Pröhl nachdachte, deſto größern Spielraum gewannen die hübſchen Bilder, die ihr einen


