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bereit, der geiſtreichen Dame von Wallbott ihr Frikaſſe, oder was es ſonſt geben mag, gründlich zu verſalzen.“
„Schadenfrohes Mädchen!“ ſchalt Frau von Pröhl. „Reize nur Frau von Wallbott nicht durch Dein kindi⸗ ſches Siegeslächeln!“
„Nein, goldene Mama!“ rief Gertrud entzückt und triumphirend, denn dieſe Ermahnung zeigte von großer Willfährigkeit, ſich den Wünſchen des Brautpaares zu fügen.„Nein, himmliſche Mama! Ich werde ſehr dezent in den Ausdrücken meiner Freude ſein und nur ein ganz, ganz kleines bischen blicken laſſen, daß ich Bevollmächtig⸗ ter der Staaten geweſen bin!“ Sie küßte die Hände der Pflegemutter und flog zum Zimmer hinaus.
Nachdem Gertrud das Zimmer verlaſſen hatte, legte ſich Frau von Pröhl die ganze Geſchichte erſt zurecht. Es war ihr Vieles unerwartet gekommen, vor allen Dingen aber die Bitte, ihrer Pflegetochter Elvire ohne Weiteres zu geſtatten, daß ſie Hochzeit machen dürfe. Sie fand im Grunde dieſen Wunſch kaum ausführbar, ohne ſich mit dreiſter Stirn dem allgemeinen Gerede auszuſetzen, und doch flog ein kleines Lächeln über ihre Mienen, wenn ſie an den Triumph dachte, den Marga⸗ reth dadurch feiere. Daß die Trennung Margareth's und
Levin's ſo unheilbar ſein würde, hatte ſie allerdings auch
nicht gedacht. Sie glaubte, eine Saat der Frau von Wall⸗


