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nicht von banalen Phraſen beantwortet werden durften, wie ſie ſich Dame Pröhl im Wohlbehagen ihrer mütter⸗ lichen Errungenſchaften ſehr häufig erlaubte, um nur allen Redereien und Bitten ein Ende zu machen. Es war auch diplomatiſch fein von Gertrud, daß ſie dreiſt auf die Machtloſigkeit hinwies, etwas zu hindern, was Elvire wünſchte.
Frau von Pröhl fühlte ſich auf einige Momente entthront und nahm gleich darauf um ſo bereitwilliger die angefochtene Stellung wieder ein. Die kleine Lehre brachte den beabſichtigten Nutzen. Sie überlegte gewiſſenhafter und geneigter, was zu thun ſein möchte. Nicht Gertrud's Bitten feierten einen Sieg, als ſie ſich innerlich dem Wunſche Rittberg's zu bequemen begann, ſondern ihre trotzigen Auseinanderſetzungen, welche ſie zu bereuen vor⸗ gab, aber nicht im mindeſten bereute.
„Weißt Du, wie Rittberg die Sache einzuleiten gedenkt?“ fragte die Dame nach längerem Stillſchweigen weit ernſthafter als ſonſt.
„ Ganz einfach, Mama! So wie ich Elviren Nach⸗ richt gebe, daß Sie geneigt ſind, ihn hier zu empfangen, ſo iſt dies ein Zeichen von Bereitwilligkeit Ihrerſeits. Was Sie dann beſchließen wollen, hängt von Ihnen ab. Ich gebe mich der Hoffnung hin, Sie allzuſammen in füßeſter Eintracht zum Souper erſcheinen zu ſehen, ganz


