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haben. Es waren nur Kriege anderer Art, als ſie der tapfere Friedrich zu führen pflegte.
Für den Augenblick war es der Frau von Pröhl gelungen, hinter dem Rücken des Feldmarſchalls das Fräulein zu entführen, um ſie theilhaft der großen, glän⸗ zenden Hochzeitsfeierlichkeiten werden zu laſſen, die im Schloſſe Rittbergen vorbereitet wurden.
Graf Levin Brettow gehörte zu den hervorragenden Perſönlichkeiten ſeines Vaterlandes, und es ließ ſich bei dieſem Stande des Bräutigams und der glänzenden Le⸗ bensſtellung der ſchönen Braut etwas Grandioſes erwar⸗ ten. Hierin ſowohl, als in dem bräutlichen Verhältniſſe ihrer Pflegetochter Elvire von Uslar zu Herrn Reinhard Bünau von Rittbergen, lagen die Entſchuldigungsgründe einer Hochzeitsreiſe, zu der allerdings der Feldmarſchall gewiß niemals ſeine Einwilligung gegeben haben würde, wenn man ihn ſonſt befragt hätte.
Frau von Pröhl kümmerte ſich nicht um das Un⸗ gewitter, das ſie mit ihren ſehr geheim gehaltenen Plänen zu dieſer Hochzeitsreiſe angerichtet hatte. Sie war auf Schloß Rittbergen angelangt, hatte lachend und voll muthwilliger Einfälle der ſchönen Margareth ihre diplo⸗ matiſchen Kunſtſtücke gebeichtet und ihre frommen, ſehn⸗ lichen Wünſche ausgeſprochen, daß ſich ebenfalls ein ſo „ſtürmiſcher Bewerber“, als der Bräutigam Graf Levin,
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