Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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lichen Worten in die Vorhalle geleitete und ſich in dem glücklichen Lächeln des Mädchens ſonnte, begrüßte Fräu⸗ lein Margareth unter Erröthen die Vorläufer der großen Feſtlichkeit, die in wenigen Tagen auf Schloß Rittbergen ſtattfinden ſollte, und empfing mit Herzklopfen die Glück⸗ wünſche zu ihrer bevorſtehenden Vermählung von den Ankommenden.

Ja, es ſollte Hochzeit auf Schloß Rittbergen ſein Margareth wollte das Vaterhaus und ihren Bruder ver⸗ laſſen, um nach einer ſehr kurzen, ſtürmiſchen Werbung die Gattin des Grafen Levin von Brettow auf Brettow⸗ rode zu werden.

an erwartete viele Gäſte zu dieſer Hochzeitsfeier. Man erwartete ſie von nah und fern. Der militäriſch ausſehende Herr mit dem ſchwarzen Pflaſter kam weit her. Es war der Oberſt von Pröhl aus dem Sachſen⸗ lande, der im letzten Kriege ſein Herz an eine allerliebſte Preußin verloren und ihre Hand endlich nach verſchie⸗

denen Kapitulationen unter der Bedingung erworben

hatte: als Ehegatte ſeiner luſtigen Eliſabeth nur franzö⸗ ſiſch zu fluchen!

Im Anfange hatte ſich die anmuthige Frau von Pröhl wirklich das Anſehen gegeben, als wolle ſie ernſt⸗ lich demDonnerwettern ihres ehrenwerthen Gemahls ein Ziel ſetzen, allein mit der Zeit war ihre Oppoſition