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für meine treue Ausdauer. Prinz Eugen ſprach mit dem Kaiſer Alexander einige Worte. Dieſer trat raſch auf mich zu, reichte mir beide Hände und ſprach laut und feierlich:„Wir wiſſen, was wir Ihnen danken, Major Wangera— wir werden nicht Ihr Schuldner Auch das Wort iſt mächtig— wir haben 8 gelernt! Jetzt aber denken Sie an Ihre Geſun die ſehr erſchüttert iſt! Kehren Sie in ath zurück— Unſere Achtung begleitet Sie!“
Ja, ich komme! Ich reiſe unmittelbar nach dem Courier ab, der dieſen Brief bringt. Ich komme, aber vielleicht komme ich nur, um bei Euch zu ſterben! Aber auch das iſt ſüß! In der Heimath, nach voll⸗ brachtem Werke, gehegt von der Liebe meiner ſüßen Braut, von der treuen, geliebten Melitta, die den flie⸗ henden Athem meiner erſchöpften Bruſt zurückhalten
wird— endlich dann in ihren Armen einzuſchlummern mit dem Bewußtſein, nicht umſonſt gelebt, gedacht und gewirkt zu haben— ja auch das iſt ein Segen des
Friedens, den ich mir erworben habe.
Aber meine theuern Lieben— ich will mich in Wan⸗ gerode, das mir mein herrlicher Thilo erhalten hat als Ei⸗ genthum, zur Ruhe niederlaſſen. Melitta— bitte ich zu viel, wenn ich ſage: Erwarte mich dort im bräutlichen Kranze und laß den Prieſter bereit ſein uns zu ſegnen, da⸗ E. Fritze: Die Herren v. Ettershaiden. II. 16


