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Beides aber nicht. Draußen in der Welt wurde es täglich wüſter und wilder. Sieg und Niederlage wech⸗ ſelte. Eine Schlacht folgte der andern. Der Kampf zog ſich der Gegend immer näher.
Man ſprach ernſtlich davon in Ettershaiden, ſich zu vereinigen und entweder im Schloſſe oder in der Burg eine gemeinſame Wirthſchaft einzurichten. Für die Burg ſtimmte Thilo, ſo lange nämlich des König Jerome's Herrſchaft in Kaſſel ungefährdet erſchien. Er ſtand als als ſein Unterthan ſicherer unter dem Schutze desſelben, und der Schutzbrief mit Napoleons Unterſchrift hatte Macht ihn gegen franzöſiſche Unbill zu ſchützen.
Dagegen ſtellte der alte Herr von Ettershaiden Gründe auf, die bei der ſtets höher aufflammenden Hoffnung auf gänzliche Befreiung Gewicht erhielten. Die kaiſerlichen Diplome konnten ſehr bald in Miß⸗ credit kommen. Er rieth zur Vernichtung des Schutz⸗ briefes, den Thilo beſaß, und ſchlug ihm vor, auf preu⸗ ßiſchen Grund und Boden überzuſiedeln.
Der Abend eines ſchönen Frühlinstages brach her⸗ ein, als die ganze Familie, in derartige Discuſſionen vertieft in der Burg beiſammenſaß, um zum letzten Male genau die Folgen jedes Entſchluſſes abzuwägen. Man mußte jeden Tag erwarten, daß ſich Streifzüge über dieſen Landesſtrich ergießen würden— die Noth drängte— ernſter als ſonſt ſchauete Thilo aus, wür⸗


