Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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Sie lebt und ſucht noch immer, die Freundſchaft berühmter Männer wortete Oswald, ebenfalls einem A erliegend.Es iſt die merkwürd geboren werden kann.

Ihr Enthuſiasmus ſchob mich in die Bahn, welche ich ſeitdem verfolgt habe! Ich gewann des Eroberers Wohlwollen durch die Gewandtheit, mit der ich mich als Cicerone in der Garniſonkirche bewährte und meine Hülfloſigkeit nöthigte mich gleichſam, ſeine Anerbietun⸗ gen anzunehmen. Ich diente ihm und den damaligen Prinzen Jerome als Dollmetſcher im Vaterlande.

Ein bitteres Gefühl mochte ſich dem jungen Manne in der Rückerinnerung an die erſte Zeit dieſes Verkeh⸗ res mit dem Vaterlandsfeinde aufdrängen, denn er hielt

plötzlich inne und biß krampfhaft die Lippen auf ein⸗ ander.Armer Thilo, ſprach Oswald theilnehmend.

Es iſt kein Roſenlager geweſen, worauf ich mich ſelbſt gebettet, fuhr Thilo, ihn unterbrechend, fort,und wenn meine Noth nicht durch die Flucht des preußiſchen Königs⸗ paares ſo groß geworden wäre, daß ich Deine Couſine Bianca um zeitweilige Subſiſtenzmittel hätte bitten müſ⸗

ſen, ſo würde ich, trotz der glänzenden Anerbietungen 7* 1 7 Napoleon's nie dahin gekommen ſein.

wie vormals, zu gewinnen, ant⸗ ufluge von Frohſinn igſte Enthuſiaſtin, die

Warum haſt Du Dich nicht an mich gewendet, Thilo! rief Oswald vorwurfsvoll.