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„Es war mein Wille, hieher zu gehen und die ge⸗ ſchiedene Frau des Oberlandjägermeiſters, die mir wohl⸗ wollte, um ihre Fürſprache bei ihren einflußreichen Ver⸗ wandten zu bitten. Couſine Bianca hatte ſchon an ſie geſchrieben. Bevor die Antwort eintraf, verſchwand ich ſpurlos im Weltgetümmel. Meine erſte Sendung ging nach Italien. Erſt nach der Errichtung eines Thrones für Jerome kam ich wieder in Deutſchland zur Ruhe. Da aber hatte die Gewohnheit mich ſchon für die Staatsumwälzungen unempfindlich gemacht.“
„Geſtehe es nur,“ bemerkte Oswald,„Dein Stolz erleichterte Dir Dein Alleinſtehen?“
„Ja. Ein Funke des Ettershaider Hochmuth brannte in meinem Hirne. Dieſer Hochmuth hielt mich ab, Amt und Würden von dem Uſurpator anzunehmen, deſ⸗ ſen Vater Advocat in Ajaccio geweſen war. Zuerſt hegte ich den hochromantiſchen Plan, eines Tages dem Auge Napoleons zu verſchwinden und in einem abgelegenen Win⸗ kel Preußens ſorgenfrei fort zu exiſtiren. Dieſe Idee verflog bei der Nachricht vom Tode der drei Junker von Ettershaiden. Der Platz, welcher durch ihren Tod frei wurde, gebührte nun meinem Hauſe. Damals tauchte der erſte Gedanke an die alte Burg, die den Stamm⸗ herd unſers Geſchlechtes bildet, auf.“
„Du haſt alſo die Schenkung derſelben herbeige⸗ führt?“.


