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legte mich in's Bett, um jedem Verhöre und der darauf folgenden Strafpredigt zu entgehen!“
„Wenn es nur keine Phantaſien ſind,“ ſprach Melitta herzlich lachend.„Warum ſagteſt Du dem Marguis nicht, daß Du die kleine Schläferin geweſen wäreſt?“
„Warum ich's nicht ſagte? Warum?“ fragte Fi⸗ des ſinnend.„Warum?“
„Es würde ihn gewiß erfreuet haben.“
„Ich glaube nicht! Er hatte nur Augen für Dich — es würde ihm ſehr gleichgültig geweſen ſein. Meine proſaiſche Erklärung hätte vielleicht keinen Glauben ge⸗ funden— außerdem entrollte ſich der ganze Zuſammen⸗ hang der Geſchichte erſt nach und nach vor meinem Gedächtniſſe. Jetzt glaubt er mir's gewiß und ich zittere, wenn ich daran denke, daß er uns wieder beim Förſter treffen könnte.“
„Jetzt weiß der Marquis Dein Abenteuer? Jetzt weiß er es und glaubt Dir? Fides, wie verſtehe ich das?“
Das junge Mädchen lächelte triumphirend, erröthete aber wieder und zitterte heftig.
„Ich habe ihn gegrüßt, wie damals,“ ſtammelte ſie ſehr verlegen.„Und in ſeinem Auge las ich, daß er mich daran erkannte, daß er in mir jene Melitta wiederfand!“
Melitta runzelte leicht die Stirn.„Wie theatraliſch,


