g. Und Alles das mit
Hauptmann herbei zur Unterſtützun
einer lautloſen, durchaus nicht unangenehmen Haſt. Der
Hauptmann kam. Er hob ſeine Tochter mit ſtarken Armen
heraus und trug ſie, zärtliche Worte und Beſchwichtigun⸗
gen flüſternd, in ein Kämmerchen zu ebener Erde, das dem
Wohnſtübchen gerade gegenüber lag. Hier Dort legte er ſie nieder, küßte ſie wiederholt und ſagte: „Ich muß fort, mein Julchen, ich muß fort! Aber Gott ſchützt Dich und ſeine Engel breiten ihre Flügel über Dich, Du armes, ſchwer geprüftes Kind! Ich ver⸗ traue Dich mit Zuverſicht dem guten lieben Mädchen an, das neben Dir ſteht und Deine Hände hält— ich muß fort, mein theures Kind!“ Eine Weile übermannte den ſtarken Mann ſein Vatergefühl, er preßte ſtumm ſein Geſicht in die Hand und flüſterte dumpf:„Es iſt beinah zu viel für eine Menſchenbruſt!“
„Grüße meinen Mann, wenn der Zufall Dich mit ihm zuſammenführt,“ lispelte ganz leiſe die Tochter. „Grüße ihn hundert⸗tauſendmal von ſeiner Julie. Sage ihm, daß ich feſt geblieben bin— ſage ihm, daß i immerfort an das Glück denke, welches wir in dieſem Jahre durchlebt haben. Grüße ihn, o mein Vater, grüße
ihn!“
Sie ſank von Schmerzen übermannt zurück, und


