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den— ich habe gefürchtet, die Arme auf freiem Felde niederkommen zu ſehen.“
„Was?“ ſchrie die Regiſtratorin.„So etwas iſt zu erwarten? Ei, ſo ſollte mich doch—“
„Ruhig, Mütterchen,“ fiel Johanna feſt und be⸗ ſtimmt ein.„Du haſt Dein Wort gegeben, und unter die⸗ ſen Umſtänden iſt es Chriſtenpflicht, die arme Dame auf⸗ zunehmen!“
Ohne die Erwiederung ihrer Mutter abzuwarten, eilte ſie hinaus an den Wagen, öffnete den Wagenſchlag und ſagte mit herzgewinnender, tröſtender Stimme:
„Steigen Sie aus, liebe Dame— ſteigen Sie lang⸗ ſam und vorſichtig aus— ich bringe Sie ſogleich in ein ſtilles hübſches Kämmerchen, wo Sie weiche Betten und Ruhe finden!“
Die junge Frau richtete ihr Auge hilfeflehend auf Johanna, reichte ihr beide Hände entgegen und flüſterte: „Ich kann nicht— ich kann nicht!“
Bis jetzt hatte ſie klagelos ihre Schmerzen ertragen. Beim Anblicke der Theilnahme in Johannens Augen ent⸗ rollten große Thränen ihren Augen, die der blonde Knabe neben ihr mit ſeinem Taſchentuche trocknete, während Johanna eilig zu einer Nachbarin ſprang, die neugierig in die Thür getreten war, und ihr Etwas zuflüſterte.
Eben ſo ſchnell war ſie wieder zurück und rief den


