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die ihn zum Oeſpoten in der Unterhaltung gemacht haben
wuͤrde, wenn er nur Privatmann geweſen waͤre, und alle⸗ mal ſchien er einen Genuß in Verlegenheiten zu finden, die er, wie die vorliegende, ſelbſt hervorbrachte. Doch trieb er ſeinen Triumph nicht weiter, und begnuͤgte ſich mit der Aeußerung:„der Dienſt, den Du uns heute Morgen ge⸗ leiſtet haſt, iſt mehr als hinreichend, fuͤr einen ſo jungen Soldaten eine kleine Nachlaͤßigkeit verzeihlich zu machen. Haſt Du zu Mittag gegeſſen?“
Quentin, der gefuͤrchtet hatte, zum Generalprofos ge⸗ ſchickt, nicht aber auf dieſe Weiſe begruͤßt zu werden, ant⸗ wortete demuͤthig verneinend.
„Armer Burſche,“ ſprach Ludwig, im milderen Tone als gewoͤhnlich;„der Hunger hat Dich laͤßig gemacht.—
Ich weiß, Deine Eßluſt iſt ein Wolf,“ fuhr er fort;„und ich will Dich von einem wilden Thiere erretten, wie Du mich von einem andern errettet haſt; Du biſt in dieſer
Sache verſchwiegen geweſen und ich weiß es Dir Dank.
Kannſt Du noch eine Stunde ohne Nahrung aushalten?“ „Vier und zwanzig Stunden, Sire,“ verſetzte Durward, „oder ich waͤre kein aͤchter Schotte.“ „ Aber dann moͤchte ich auch füͤr kein zweites Koͤnig⸗ reich die Paſtete ſeyn, die Dir nach einem ſolchen Faſten in die Haͤnde fiele,“ erwiederte der Koͤnig,„jetzt aber kommt es nicht auf Dein Mittagseſſen, ſondern auf das meinige an. Heute ſpeiſen an meiner Tafel im eng⸗
ſten Kreiſe der Cardinal Balue und jener burgundiſche
Graf Crevecoeur; und es kann ſich etwas zutragen.—
Der Teufel iſt am geſchaͤftigſten, wenn Feinde auf den
Fuß eines Waſſenſtillſtandes zuſammen kommen.“
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