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— 4. fuͤr einen erfahrnen Krieger; alſo, junger Mann, nehmt Eure Waſſen und folgt mir. Nehmt einen Doppelhaken; denn Ihr ſollt Schildwache ſtehen.“
„Schildwache?“ wiederholte der Oheim,—„wißt Ihr auch gewiß, daß Ihr Euch nicht irrt, Herr Oliver? Die Poſten im Innern des Pallaſtes ſind jederzeit nur Maͤn⸗ nern anvertraut worden, die, wie ich, wenigſtens zwoͤlf Jahre in unſerin ehrenwerthen Corps gedient haben.“
„Ich bin Sr. Majeſtaͤt Willensmeinung vollkommen gewiß,“ verſetzte Oliver,„und darf nicht laͤnger ſaͤumen, ſie auszufuͤhren.— Habt die Guͤte, Eurem Neſſen behuͤlf⸗ lich zu ſeyn, ſich zu ſeinem Dienſte zu ruͤſten.“
Der Benarbte, von Natur weder boͤsartig noch mißguͤn⸗ ſtig, beeilte ſich ſeinen Neſſen kleiden und ruͤſten zu hel⸗ fen, und gab ihm Anweiſungen, wie er ſich unter den Waſſen zu benehmen habe, konnte ſich aber nicht enthal⸗ ten, ſie mit einigen verwunderungsvollen Ausrufungen uͤber das Gluͤck, das einem jungen Mann ſchon ſo bald zugefallen ſey, zu vermiſchen.
„Nie,“ ſagte er,„ſey dergleichen in der ſchottiſchen Garde erhoͤrt; nicht einmal ihm ſelbſt ſey ſo etwas gebo⸗ ten. Aber ohne Zweifel werde ſein Neſſe bei den Papa⸗ gayen und indianiſchen Pfauen, die der Venetianiſche Geſandte kuͤrzlich dem Koͤnige geſchenkt habe, Schildwache ſtehen ſollen.— Es koͤnne nichts Anderes ſeyn; und da dergleichen Dienſtleiſtungen ſich nur fuͤr unbaͤrtige Burſche paßten,— hier drehte er ſeinen fuͤrchterlichen Stutzbart,— ſo ſey er froh, daß dieß Loos ſeinem huͤbſchen Neſſen zu⸗ gefallen waͤre.“
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