Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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achtungsvolle Blick mit dem ſie geſprochen wurden, ließ ihn den weſentlichen Sinn derſelben argwohnen. Der Teufel waͤhlt wie man ſagt, ſolche Gelegenheiten, aͤhnlich der, welche ihm Balue's bittrer Groll uͤber den Hohn des Koͤnigs darbot, um den Menſchen in Verſuchung zu fuͤh⸗ ren. Der augenblickliche Schreck war voruͤber, ſobald er ſich uͤberzeugt hatte, daß er unbeſchaͤdigt war, allein ſeine verletzte Eitelkeit, und ſein Unwille gegen den Monarchen wirkten dauernder auf ſeine Gefuͤhle ein.

Als die ganze Jagd voruͤber gezogen war, kam ein Reiter, dem ein paar Diener folgten, und der nicht Theil⸗ nehmer, ſondern Zuſchauer der Jagd zu ſeyn ſchien, her⸗ angeritten, und aͤußerte ſeine Verwunderung, den Cardi⸗ nal zu Fuß, allein, ohne Pferd, und in einer Unordnung zu finden, welche den ihm zugeſtoßenen Unfall deutlich au den Tag legte. Augenblicklich ſaß er ab, bot dem Cardi⸗ nal ſeinen Beiſtand an, ließ einen ſeiner Diener abſteigen und uͤberließ ihm deſſen ruhigen Klepper zum Gebrauch, äußerte auch ſein Befremden, daß es am franzoͤſiſchen Hofe Sitte ſey, den weiſeſten unter ſeinen Staatsmaͤnnern den Gefahren der Jagd auszuſetzen und ihn in der Noth⸗ zu verlaſſen. Alle dieſe Huͤlfserbietungen und Troͤſtun⸗ gen wurden durch ein ſeltſames Zuſammentreſſen ganz natuͤrlich herbeigefuͤhrt; denn es war Crevecveur, der bur⸗ gundiſche Geſandte, der dem gefallenen Cardinal zu Huͤlfe kam.

Er fand ihn zur gluͤcklichen Stunde, und in ſehr an⸗ gemeßner Stimmung um einen jener Anſchlaͤge gegen ſeine Treue zu verſuchen, wofuͤr des Cardinals ſirafbare Schwaͤche bekanntermaßen nicht unempfaͤnglich war. Schon am

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