Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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der Jaͤger, den erſchrockenen Cardi Cardinal das furchtbare wilde Thier vorbeitrug, welches im ſtarken Trabe, wuͤthend, ſchaͤumend und ſeine Hauer zeigend, vorwaͤrts eilte. Als Balue die Naͤhe des Ebers gewahrte, ließ er einen jaͤm⸗ merlichen Nothruf erſchallen, der, verbunden mit der An⸗ ſicht des Ebers, eine ſolche Wirkung auf ſein Roß hervor⸗ brachte, daß es ſeinen raſchen Lauf ploͤtzlich durch einen Seidenſprung endete, und der Cardinal, der ſich nur durch die geradlinigte Richtung des Laufes bis dahin im Sattel erhalten hatte, mit ſeiner ganzen Schwerkraft zu Boden fiel. Dieſe Schlußkataſtrophe der Jagd des Praͤlaten, fand ſo ganz in der Naͤhe des Ebers ſtatt, daß, waͤre nicht das Thier in jenem Augenblicke zu ſehr mit ſeinen eignen Angelegenheiten beſchaͤftigt geweſen, dieſe Nachbarſchaft dem Eardinal eben ſo verderblich haͤtte werden koͤnnen, als dieß einſt mit dem Koͤnige der Viſigothen, Favila, in Spanien der Fall war. Er kam jedoch mit dem Schreck davon, kroch ſo ſchnell als er konnte, den Hunden und Jaͤgern aus dem Wege, und ſah die ganze Jagd bei ſich voruͤberziehen, ohne daß auch nur ein einziger ihm Bei⸗ ſtand anbot, denn in jenen Zeiten fuͤhlten die Jaͤger eben ſo wenig Mitleid bei ſolchen Ungluͤcksfaͤllen, als in den heutigen.

Im Vorbeireiten ſagte der Koͤnig zu Dunois,„oda liegt ſeine Eminenz der Laͤnge nach auf der Erde. Er iſt kein großer Jaͤger; aber als Fiſcher kann er,— wenn es ein Geheimniß zu fiſchen giebt, es mit Sanct Petern ſelbſt aufnehmen. Dießmal aber hat er Jemanden getroſſen, der es mit ihm aufnehmen kann.“

Der Cardinal hoͤrte dieſe Worte nicht; aber der ver⸗