Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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— Tiefe ſeines Sattels und die Hoͤhe der vorderen und hin⸗ teren Bauſchen. Dunois lachte unverholen, waͤhrend der Koͤnig, der ſeine eigne Weiſe hatte, ſich im Innern des Erfolges ſeiner Schalkheit zu freuen, dem Praͤlaten in freundſchaftlichem Tone ſeine Leidenſchaft fuͤr die Jagd vorwarf, die ihm nicht einmal verſtatte, einige Augenblicke Geſchaͤftsgegenſtaͤnden zu widmen.„Aber ich will Euch nicht laͤnger hinderlich ſeyn,“ fuhr er, zu dem erſchrockenen Cardinal ſich wendend, fort, ließ ſeinem eignen Pferde den Zuͤgel, und ſprengte vorwaͤrts.

Bevor Balue ein Wort zu ſeiner Entſchuldigung vor⸗ bringen konnte, ſprengte ſein Pferd, das Gebiß mit den Zaͤhnen faſſend, in geſtrecktem Galopp unaufhaltſam vor⸗ waͤrts, und ließ bald den Koͤnig und Dunois hinter ſich, die nun in geregelterem Schritte weiter ritten, und ſich der Verlegenheit des Staatsmanns freuten.

Wenn irgend einer von unſern Leſern zu ſeiner Zeit zufaͤllig in die Lage gekommen iſt, wie dieß mit uns der Fall war, ſo unwilluͤhrlich fortgeriſſen zu werden, dann wird er ſich das Unangenehme und Gefahrvolle einer ſol⸗ chen Stellung lebhaft denken koͤnnen. Die vier Beine des Roſſes, die weder der Reiter noch manchmal das Thier ſelbſt in ſeiner Gewalt hat, eilen ſo raſch davon, als ob die Hinterfuͤße die vordern uͤberholen wollten; und die Beine des Reiters, die man in ſolchem Falle ſo gern in Sicherheit auf den gruͤnen Raſen ſetzte, vermehren unſre Noth, indem wir ſie feſt an die Seiten des Pferdes druͤk⸗ ken, die Maͤhnen ſtatt des Zuͤgels ergreifen, den Koͤrper, anſtatt ihn im Centralpunkt der Schwerkraft, wie der alte Angelv zu empfehlen pflegte, oder iyn in der Stel⸗