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einem Zwiſchenraum von acht bis neun Fuß, den Schuͤch⸗ ternheit auf der einen, und Abneigung von der andern Seite, nicht zu vermindern, und Furcht keinem von Bei⸗ den zu vergroͤßern, erlaubte.. Dunois folgte mit den Augen der Richtung, wohin der Konig zeigte; und da die Lage ſeines ungluͤcklichen Ver⸗ wandten und ſeiner beſtimmten Braut, ihm ſo vorkam als die, von zwei Jagdhunden, welche, gezwungenerweiſe zuſammengekoppelt, ſo weit von einander bleiben, als dis Läaͤnge der Leine es verſtattet, ſo konnte er nicht unterlaſ⸗ ſen, den Kopf zu ſchuͤtteln, wenn er gleich dem heuchle⸗ riſchen Tyrannen nicht auf andere Weiſe zu antworten
wagte. Uebrigens ſchien Ludwig ſeine Gedanken zu er⸗
rathen.
„Das wird eine ruhige, friedliche Ehe abgeben, und ich moͤchte vorherſagen, daß ſie eben nicht durch Kinder geſtoͤrt werden wird. Aber Kinder ſind nicht allemal eine Segnung.“.
Vielleicht veranlaßte den Koͤnig die Erinnerung an ſeine Undankbarkeit gegen ſeinen Vater, daß er, als er die letzte Bemerkung machte, inne hielt, und daß ſich ſein boͤhniſches Laͤcheln in eine Miene verwandelte, worin ein Anflug von Reue bemerkbar zu ſeyn ſchien. Aber augen⸗ blicklich fuhr er in einem andern Tone fort.
„Oſſen geſprochen, lieber Dunois, ſo ſehr ich auch das beilige Sacrament der Ehe in Ehren halte,“— hier be⸗ kreuzte er ſich,—„ich wollte lieber, daß das Haus Or⸗
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leans ſo wackre Krieger fuͤr mich in die Welt ſetzte, als
Deinen Vater und Dich, die, aus Frankreichs koͤniglichem Blute entſproſſen ſind, ohne die Anſpruͤche deſſelben geltend


