—u liche Verlegenheit, welche er ni t unterdruͤcken konnte, als La FJeuneſſe ſeine Theilnahme an den Kuͤcheneinrich⸗ tungen ausſchwatzte.„Es wuͤrde mi viel Vergnuͤgen ma⸗ chen, Ihnen die Buͤcher zu zeigen,“ ſprach er;„aber ſie ſind in ſolcher Unordnung und in ſo ſchlechtem Zuſtande, daß ich mich ſchaͤme, ſie irgend Jemanden ſehen zu laſſen.“
„Verzeihen Sie mir, lieber Herr,“ verſetzte der Pfar⸗ rer,„Sie erinnern ſich, daß Sie dem großen eugliſchen Buͤcherkenner, dem Doctor Dibdin den Gebrauch dieſer ſchaͤtzbaren Reliquien verſtatteten, und daß er ſie ſehr ruͤhmte.“.
„Was ſollt' ich machen, mein theurer Freund,“ erwie⸗ derte der Marquis;„der gute Doctor hatte von dieſen Ueberbleibſeln einer ehemaligen Buͤcherſammlung uͤbertrie⸗ ven guͤnſtige Nachrichten vernommen und ſich im nahen Gaſthofe einquartiert, entſchloſſen, ſeinen Zweck zu errei⸗ chen, oder unter den Mauern des Schloſſes zu ſterben. Ich hoͤrte ſogar, er habe die Hoͤhe des Thuͤrmchens auf⸗ genommen, wo die Buͤcher aufgeſtellt ſind, um ihn mit Sturmleitern zu erſteigen. Nun konnte ich doch einen achtbaren Geiſtlichen, wenn gleich von einer andern Kirche, unmoͤglich in die Nothwendigkeit verſetzen, eine ſo ver⸗ zweiflungsvolle Handlung zu begehen. Das haͤtte ich vor meinem Gewiſſen nicht verantworten koͤnnen.“
erinnern ſich noch, Herr Marquis,“ fuhr der Pfar⸗ rer fort,„daß der Doctor Dibdin uͤber die Zerſtuͤckelung Ihrer Bibliothek ſo unwillig war, daß er nach ſeiner Aeuſ⸗
ſerung beklagte, die Bannſtrahlen unſerer Kirche nicht zu
Gebote zu haben, um ſie auf die Häupler d der Schuldigen herabſchleudern zu knnen.“


