Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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daß ich ihn den Werth des ihm gebliebenen Beſitzthums haͤtte ſchaͤtzen lehren.„Das Nuͤtzliche,“ ſetzte er hinzu, „hat auf dem Schloſſe Hautlieu, ſo wie anderswo, das Prunkvolle überlebt. Grotten, Statuͤen, auslaͤndiſche Ge⸗ waͤchſe, Tempel und Thuͤrme ſind verſchwunden; aber Wein⸗ berge, Gemuͤſe⸗ und Obſtgaͤrten und Fiſchteiche ſind ge⸗ blieben; und ich ſchaͤtze mich gluͤcklich, daß ihre vereinten Erzeugniſſe eine Mahlzeit liefern konnten, die ſelbſt einem Britten ertraͤglich ſchien; uͤberzeugen Sie mich nur,“ fuhr er fort,„daß Ihre Artigkeiten aufrichtig gemeint ſind, und laſſen Sie ſich die Bewirthung auf dem Schloſſe Haut⸗ lieu, waͤhrend Ihres Aufenthalts in der Umgegend, ſo foft ſie nicht ſonſtwo auf angenehmere Weiſe verſagt ſind, gefallen.“

Gern nahm ich die freundliche Ladung an, und ſchien meinen Wirth ſehr dadurch zu verbinden.

Das Geſpraͤch fiel jetzt auf die Geſchichte des Schloſſes und ſeiner Umgebungen; und hier war der Marquis ganz in ſeinem Element, wenn er gleich eben ſo wenig ein großer Alterthumskenner, als ein gruͤndlicher Hiſtoriker war, ſobald von etwas Anderm gehandelt wurde. Der Pfarrer hingegen war in beiden wiſſentſchaftlichen Zwei⸗ gen bewandert; uͤberhaupt war er ein ſehr unterhaltender, angenehmer Mann, der ganz die zuvorkommende, mitthei⸗

„ lende Hoͤflichkeit beſaß, die den unterrichteten katholiſchen Geiſtlichen eigen zu ſeyn pflegt. Von ihm erfuhr ich, daß im Schloſſe Hautlieu noch Ueberbleibſel einer ſchoͤnen Buͤ⸗ cherſammlung vorhanden waͤren. Bei dieſer Mittheilung zuckte der Marquis die Achſeln, blickte bald nach der Ei⸗ nen, bald nach der andern Seite, und zeigte dieſelbe klein⸗