— gekoſtet; und Ehre gebend dem ſie gebuͤhrte, ſetzte er hin⸗ zu: eine ſo glaͤnzende Idee gehore ihm nicht allein an, ſondern Monseigneur habe ſich ſelbſt bemuͤht, ihm einige unſchaͤtzbare Winke zu geben und ſich ſogar herabgelaſſen, ihm in der Ausfuͤhrung einiger Hauptfiguren behuͤlflich zu ſeyn.
Leicht erroͤthend bei dieſer Eroͤffnung, die ihm vielleicht nicht ganz genehm war, geſtand der Marquis, daß er mich mit einer Scene aus einem Volksgedichte meines Vater⸗ landes, Mylady Lac 18) habe uͤberraſchen wollen. Ich erwiederte, daß ein ſo glaͤnzendes Gefolge mehr einer großen Jagd Ludwigs XIV. als der, eines armen Koͤnigs von Schottland, und die Landſchaft mehr der Umgegend von Fontainebleau, als den Wildniſſen von Callender gliche. Er erwiederte dieſe Artigkeit mit einem freundlichen Kopf⸗ nicken und gab zu, daß das Andenken der Formen des alten franzoͤſiſchen Hofes, als er noch in ſeinem alten Glanze war, ſeine Einbildungskraft mißleitet haben koͤnne; worauf das Geſpraͤch auf andere Gegenſtaͤnde uͤberging.
Unſer Nachtiſch war auserleſen; der Kaͤſe, die Fruͤchte, der Sallat, die Oliven, die Wallnuͤſſe und der koͤſtliche weiße Wein,— dieß Alles war jedes in ſeiner Art un⸗ bezahlbar; und der gute Marquis bemerkte mit ſehr zu⸗ friedener Miene, daß ſein Gaſt es ſich gut ſchmecken ließ.
„Bei dem Allen,“ ſprach er,„muß ich Ihnen meine thdrichte Schwaͤche geſtehen, daß es mich freut, noch im Stande zu ſeyn, einem Fremden eine gaſtliche Aufnahme bereiten zu koͤnnen, die ihm zu gefallen ſcheint. Glauben Sie mir, nicht aus bloßem Stolze, leben wir armen re⸗
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