Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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. 314 des Eigenthuͤmers gemaͤßere Weiſe zu verringern. Die Raupe hat noch Platz genug auf den Blaͤttern gefunden, ſich zu verpuppen und kuͤmmert ſich nicht darum, welche Inſecten den Reſt des Gebuͤſches verſchlungen haben.

Bei dieſen Worten erreichten wir die Thuͤr. Hier er⸗ ſchien La Jeuneſſe in dienſteifrig ehrfurchtsvoller Hal⸗ tung;z, ſeine Geſichtszuͤge, obwoh gefurcht von tauſend Nunzeln, waren bereit, auf das erſte freundliche Wort ſeines Gebieters mit einem Laͤcheln zu antworten, wodurch er eine Reihe weißer, feſter Zaͤhne zeigte, welche Alter und Leiden verſchont hatten. Seine reinen, durch vieles Waſchen gelblich gewordenen ſeidenen Struͤmpfe,— ſein zierlich gewundener, mit einer Roſette geſchmuͤckter Zopf, die duͤnne graue Locke an jeder Seite ſeiner eingefallenen Wangen, der perlfarbene Rock ohne Kragen,— der Ring am Finger, der Buſenſtreif, die Manſchetten, und der Armhut,— dieß Alles verkuͤndigte, daß La Jeuneſſe die Ankunft eines Gaſtes auf dem Schloſſe als ein unge⸗ woͤhnliches Ereigniß betrachtete, welches die Schauſtellung ſeines vollen Glanzes heiſche.

Als ich dieſen treuen, aber ſeltſamen Dienſtmann be⸗ trachtete, der ohne Zweifel nicht nur die abgelegten Klei⸗ der, ſondern auch die Vorurtheile ſeines Gebieters ererbt hatte, konnte ich mich nicht enthalten, bei mir elbſt die bereits von dem Marquis bemerklich gemachte Achhetr zwiſchen ihm und meinem Caleb, dem treuen Knappen des Herrn von Ravenswood, einzugeſtéhen. Aber ein Fran⸗ zoſe, der von Natur in allen Saͤtteln gerecht iſt, kann mit weit groͤßerer Leichtigkeit und Fuͤgſamkeit mancherlei Dienſte verrichten, und ihnen ſaͤmmtlich in eigner Perſon