Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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ariſtoeratiſchen Freun ne n, der von ihm nantpaff gemachte Mann verdanke, wie ich gehoͤrt haͤtte, ſeine Be⸗ foͤrderung einigen ſeiner Werke, die man ohne Beleidi⸗ gung mit gereimten Romanen vergleichen koͤnne.

Die Wahrheit iſt, daß der Marquis unter andern be⸗ reits von mir angedeuteten Vorurtheilen ſich einen mit Verachtung gemiſchten Abſcheu gegen jede Autorſchaft angeeignet hatte, die nicht wenigſtens einen juriſtiſchen oder theologiſchen Folioband hervorbringt, und daß er den Verfaſſer eines Romans, einer Novelle, eines Gedichts von der leichteren Gattung, oder eines kritiſchen Auf⸗ ſatzes ſo betrachtete, wie ein giftiges kriechendes Thier, das heißt, mit Furcht und Widerwillen. Der Mißbrauch der Preſſe, behauptete er, habe beſonders in der leichteren Gattung literariſcher Arbeiten, die Sittlichkeit in ganz Europa vergiftet, und gewinne aufs Neue allmaͤhlig einen Einfluß, der im Kriegsgeraͤuſch zum Schweigen gebracht ſey. Alle Schriftſteller, ausgenommen die vom groͤßten und ſchwerſten Caliber, glaubte er, von Rouſſeau und Vol⸗ taire bis zu Pigault le Bruͤn und den Verfaſſer der Schot⸗ tiſchen Novellen herab, dieſer boͤſen Sache ergeben. Obwohl er geſtand, daß er ſie leſe, pour passer letems, 10⁰) ſo ging es ihm doch wie Piſtol mit ſeinem Lauch; 11) er verſchlang die Erzaͤhlungen, waͤhrend er auf ihre mo⸗ raliſche Tendenz ſchimpfte.

Die Wahrnehmung dieſer Sonderbarkeit brachte mich von dem ofſnen Bekenntniß, welches meine Eitelkeit beab⸗ ſichtigt hatte, ganz zuruͤck, ſo daß ich den Marquis auf neue Bemerkungen uͤber den Wohnſitz ſeiner Vorfahren