Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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mit dem Baumeiſter geſtellt; daher koͤmmt der freigebige und etwas gewaltſame Gebrauch, den er vom Spaten und Art macht, indem er die ſtattlichen Arbeiten des Archi⸗ tecten in eine ferme ornée 9) umwandelt, die ſo wenig von der einfachen Natur, ſo wie man ſie in der Umge⸗ gend ſieht, abweicht, als die Bequemlichkeit und Zierlich⸗ keit des Wohnſitzes eines gebildeten, wohlhabenden Man⸗ nes moͤglicherweiſe zulaſſen kann.

Doch ich komme von dieſer Abſchweifung zuruͤck. Sie hat dem Cabriolet des Marquis, deſſen Fortſchritte durch die Schwerkraft eines Jean Kosbif ſehr verzoͤgert wurden,

daher vermuthlich das normanniſche Pferd ihn eben ſo

ſehr verwuͤnſchte, als deſſen Landsleute in der Vorzeit das Uebermaaß der Koͤrperfuͤlle einesdummen ſaͤchſiſchen Sclaven verabſcheuten, hinlaͤngliche Zeit gelaſſen, den Huͤgel auf einem krummen, ſehr verfallnen Steinwege hinangezogen zu werden. Endlich erblickten wir eine Reihe abgedeckter, mit dem weſtlichen, gaͤnzlich zertruͤm⸗ merten Ende des Schloſſes in Verbindung ſiehender Ge⸗ baͤude.Ich ſollte, ſprach der Marquis,bei Ihnen, als einem Englaͤnder, den Geſchmack meiner Vorfahren entſchuldigen, daß ſie dieſe Reihe von Staͤllen mit der Architectur des Schloſſes in Verbindung brachten. Ich weiß, daß man ſie in Ihrem Vaterlande in einiger Ent⸗ fernung vom Wohnſitze anlegt; meine Famllie aber hatte einen erblichen Stolz auf ihre Pferde, und fand eine Lieb⸗

haberei daran, ſie ofterer in Augenſchein zu nehmen, als

es paßlich geweſen ſeyn wuͤrde, wenn ſie in weiterer Ent⸗ fernung waͤren aufgeſtellt geweſen. Vor der Revolution