Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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Cigarre. Als ich mit einiger S it den Schluͤſſel zu ſeinen Forſchungen uͤber Schottland durch die gluͤckliche Muthmaßung gefunden hatte, daß die Provinz Hanguisse nichts Anderes ſeyn koͤnne, als unſere Grafſchaft Angus, ſo ward ich dadurch in den Stand geſetzt, ſeine meiſten Erkundigungen nach ſeinen dortigen Verwandten auf eine mehr oder minder befriedigende Weiſe zu beantworten, und wunderte mich, den Marquis weit beſſer, als ich er⸗ warten konnte, mit der Genealogie einiger der angeſehen⸗ ſten Familien in jener Grafſchaft bekannt zu finden. Unſer Umgang gefiel ihm ſo wohl, daß er ſich ſogar entſchloß, mich zum Mittagseſſen auf dem Schloſſe Hautlieu 8) einzuladen. Dieß Gebaͤude, welches ſeinen Namen mit Recht fuͤhrte, da es auf einer, die Umgegend beherrſchen⸗ den Anhoͤhe am Ufer der Loire lag, war etwa drei Meilen von dem Staͤdtchen entfernt, das ich zu meinen einſtweili⸗ gen Aufenthalt gewaͤhlt hatte; und als ich es zuerſt er⸗ blickte, verzieh ich dem Eigenthuͤmer leicht den Verdruß, den er an den Tag legte, einen Gaſt in dem Zufluchtsorte

zu empfangen, den er ſich aus den Truͤmmern des Palaſtes ſeiner Ahnherrn gebildet hatte. Mit vieler Munterkeit,

die jedoch ſichtlich ein tieferes Gefuͤhl verhehlte, bereitete er mich auf den Anblick des Wohnſitzes vor, den ich in

Augenſchein zu nehmen im Begriff war; und hiezu hatte

er volle Muße, wäͤhrend er mich in ſeinem Cabriolet, be⸗ ſpannt mit einem ſchweren normanniſchen Pferde, dem alterthuͤmlichen Gebaͤude zufuͤhrte.

Seine Ueberbleibſel liegen an einen dieblichen Abhange hart am Ufer der Loire. Dieſer Abhang war vor Zei⸗ ten in mehrere, durch Treppen verbundene Abtheilungen