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gen Landsleute, die ihm unbekannt waren; am zuruͤckhal⸗
tendſten aber gegen Englaͤnder. Ein Reſt des alten Na⸗ tionalvorurtheils mochte ihm dieß Gefuͤhl einfloͤßen; viel⸗ leicht mochte es auch aus ſeiner Idee entſpringen, die
Britten waͤren ein hochmuͤthiges, geldſtolzes Volk, welches
Rang, verbunden mit beſchraͤnkten Vermoͤgensumſtaͤnden nur verachtet und bemitleidet; oder endlich mochte er ſich auch als Franzoſe, ſelbſt durch die Erinnerung an gewiſſe neuere Erfolge, wodurch ſein Gebieter auf den Thjon, und er ſelbſt in den Beſitz ſeines verringerten Eigenthums und eines verfallnen Schloſſes wieder eingeſetzt war, gekraͤnkt fuͤhlen. Sein Unwille zeigte ſich jedoch nie auf andere Weiſe wirkſam, als durch die Abneigung gegen die Ge⸗ ſellſchaft der Englaͤnder. Wenn die Angelegenheiten irgend eines Fremden ſeine Verwendung heiſchten, gewaͤhrte er ſie jederzeit mit der Hoͤflichkeit eines gebildeten Franzo⸗ ſen, der ſehr wohl weiß, was er ſich ſelbſt und der Natio⸗ nal⸗Gaſtfreiheit ſchuldig iiſt..
Endlich machte der Marquis zufaͤllig die Entdeckung, daß der neue Beſucher ſeines Filials ein geborner Schott⸗ laͤnder ſey;— ein Umſtand, der maͤchtig zu meinen Gun⸗ ſten ſprach. Einige ſeiner Vorfahren waren, wie er mir erzaͤhlte, ſchottiſchen Urſprungs geweſen, und er glaubte
ſogar, daß ſeine Familie noch jetzt einige Verwandte in
einer ſchottiſchen Provinz habe, die er mit dem Namen Hanguisse zu belegen beliebte. Dieſe Familienverbin⸗ dung war im Anfange des letzten Jahrhunderts von beiden Seiten anerkannt worden, und waͤhrend ſeiner Verban⸗ nung,— denn man kann leicht denken, daß der Marquis unter Conde gedient, und alles Mißgeſchick der Auswan⸗


