Teil eines Werkes 
Die Tochter des Edelmanns : eine Schilderung aus der Wirklichkeit : 3. Band (1864)
Entstehung
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in den Salon.

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— Gefährlich! rief Porry. In den ſchwarzen Augen blitzte es.

O, ſage das noch einmal,— ſage, daß meine Worte eine Gefahr enthalten, und ich werde ſie wie⸗ derholen, bis der Sieg mein iſt.

— Der wird nie der Ihrige werden,— ant⸗ wortete Magda mit feſter Stimme.

Sie kennen mich ſchlecht, wenn Sie glauben, daß ich über mein Haupt all die Erniedrigung herab⸗ beſchwören würde, welche ſtrafbare Liebe mit ſich führt. Nein, eher der Tod. Aber ich bin eine Frau, auch meine Kraft hat eine Gränze, und darum ſage ich: dieſer Kampf muß ein Ende haben. Einmal warfen Sie einen unverdienten Verdacht auf mich; ich ertrug denſelben, weil er unverdient war; an dem Tage, an welchem ich gezwungen wäre, mich ſelbſt zu verachten, würde ich ſterben.

— Höre mich an,— flehte Porry.

— Jetzt nicht,— antwortete Magda in aufge⸗ regtem Tone;— aber morgen. Dann, Nils Porry, wird Sorenza dem Unnatürlichen in Magdas Lage ein Ende machen. Der Kampf hat ſchon zu lange gedauert. Morgen Abend wird Eins von uns Zweien Efkſjö verlaſſen haben.

Was Nils zu antworten beabſichtigte, iſt unge⸗ wiß, aber er bekam keine Gelegenheit Etwas zu ſa gen, denn es traten Sturm und gleich darauf René

Der Werkbeſitzer war zerſtreut und ſchleuderte von Zeit zu Zeit René und Magda unglückverheißende Blicke zu.