Teil eines Werkes 
Die Tochter des Edelmanns : eine Schilderung aus der Wirklichkeit : 3. Band (1864)
Entstehung
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dung feſſeln und einen entzückenden Reiz auf dieſelbe

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Er ging im Stübchen auf und ab, dann blieb er vor dem alten Weibe ſtehen und rief:

Mit wem konmt ſie da oben zuſammen?

Gehen Sie ſelbſt und ſehen Sie nach. Es paſſirt bisweilen, daß der Sohn Rache für das for⸗ dert, was man an dem Vater verbrochen und Glei⸗ des mit Gleichem bezahlt. Hi, hi, hi! kicherte

ova.

René! rief Sturm mit funkelnden Au⸗ gen. Ahl das war alſo der Grund, daß ſie ge⸗ gen den Anderen die Tugendhafte ſpielte. Wehe und Fluch dem Knaben, falls Du die Wahrheit ge⸗ ſprochen.

Währenddem ſaß unten im Salon Magda, welche arbeitete, und Porry, welcher aus Bulwers Godolfin laut vorlas. Mitten im Leſen legte er das Buch von ſich.

Haben Sie Zannoni geleſen? Jaz aber er gefiel mir weniger, als was ich

ſonſt von Bulwer geleſen.

Das wundert mich. Der eigene myſtiſche Geiſt, welcher darüber ruht, mußte Ihre Einbil⸗

ausüben.

Ich werde ſelten durch das entzückt, was ich nicht mit dem Verſtande zu erfaſſen vermag. Mei⸗ ner Einbildung ſagt das nicht zu, was meine V. nunft verwirft.

Gewöhnlich iſt es umgekehrt. Wir lieben dasjenige, wir beten dasjenige an und werden von

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