Teil eines Werkes 
Die Tochter des Edelmanns : eine Schilderung aus der Wirklichkeit : 3. Band (1864)
Entstehung
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be alle möglichen unbedeutenden Dinge hervorgerufen. 3 So war er z. B. eines Tages zu Magda gekommen, n; um ſie zu bitten, einen Finger, den er verletzt hatte, ſes zu verbinden. Während Magda ihm half, zitterte die ihre Hand.

ht Porry hatte dann geäußert: 3 in Ein Verband von Ihnen, Magda, muß die Wunde bald heilen. z⸗ Magda hatte dann mit wehmüthigem Lächeln geantwortet:

Ich wünſche, daß jede Wunde, welche das Schickſal Ihnen verſetzt, eben ſo raſch wie dieſe hei⸗ en len möge. uf Porry wagte nicht mehr zu ſagen, aber er hatte verſucht, den Ausdruck in ihren Augen aufzufangen. 1 Es lag Etwas in ihnen, das ihm zuflüſterte, es ſei ud noch nicht alle Hoffnung vorbei. at Genug, es gab tauſend kleine, von Niemanden a, bemerkte und von Magda nicht geahnte Ereigniſſe, m weelche ſich nicht einmal dieſer unfreiwilligen Gefühls⸗ ausbrüche bewußt war, die dazu beitrugen, daß trügeriſche Hoffnungen Porry's Seele umgaukelten. ²SGlaube nicht jenen kalten Worten, flüſterte die Hoffnung, ſie beweiſen nichts. Hinter ihnen önnen ganz andere Gefühle verborgen liegen. So gingen zwei Wochen zu Ende, und es war jetzt ganz nahe vor Weihnachten. Der Werkbeſitzer Atte einen Beſuch bei den Nachbarn gemacht und er kam nach Hauſe in der Dämmerungszeit. Seiner Gewohnheit gemäß ſtieg er an der Fa⸗ brikſtraße aus und ließ den Kutſcher nach dem Stalle ahren. Er ſelbſt ſchlug den Weg zu Lova ein.