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Es iſt die Ehre des Sieges, welche ich Dir zu verſch affen wünſche, mein Engel. Du ſollſt Revanche für die Partie nehmen, die ich verlor. Er warf ihr einen Handkuß zu und verließ den
Salon.
In der nächſten Minute waren Magda und
Porry allein gelaſſen. Magda hatte ihren Platz am
Spieltiſch eingenommen und ſagte in einem Tone,
der heute zum erſten Male nicht vollkommen ruhig
ang: — Seien Sie ſo gut, mein Couſin, und nehmen Sie Platz, Sie haben den erſten Zug. — Iſt es wirklich Ihr Abſicht zu ſpielen?— fragte Porry,— oder wünſchen Sie nicht, daß ich Sie verlaſſe? 4 — Ich wünſche das, um was man mich gebeten hat. Er hat mir ja den Auftrag gegeben, die Halach zu gewinnen, und ich werde mein Beſtes thun.
—
Magda lächelte mit ihrem kalten, glänzenden
Lächeln. n Porry ſetzte ſich. Das Spiel begann. Nach 1 einigen Zügen hatte er einen Thurm verloren.
— Sie ſpielen ſchlecht,— ſagte Magda und e wollte eben die gewonnene Figur nehmen; aber ſſt Porry ergriff ihre Hand und ſagte mit bewegter* Stimme:
— Warum ſind Sie mir ausgewichen?
Magda ſchloß haſtig die Augen, um nicht den Blick zu begegnen, den er auf ſie richtete. — Es iſt die Ehre des Sieges, die ich


