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Unter Anderem hatte er geſagt, es ſei von ſol⸗ chen immer zu erwarten, daß ſie Treue und Chre als Spielſachen behandeln würden, weil ihr Daſein ein Verbrechen gegen dieſe beiden in ſich ſchlöße.
Magdas Innere war nach dieſem Angriff in vollem Aufruhr. Tauſend einander widerſtreitende Gefühle erhoben ihre Stimmen in ihr und brachten ihre Gedanken und Wünſche hinüber auf ein Gebiet, welches für ihr Herz viel zu lockend war.
Mechaniſch richtete ſie ihre Blicee auf Porrys hohe, ſchlanke Geſtalt und hübſches Geſicht, während er neben der kleinen mageren Figur, die ihr Mann war, auf⸗ und abging.—
Die Züge des Werkbeſitzers hatten in dieſem Augenblick zu gleicher Zeit etwas Liſtiges und Hartes..
Jeder kann ſich wohl denken, welche Gedanken und Gefühle dieſe Parallele in Magdas Innerem hervorrufen mußte.* „Während der Werkbeſitzer auf⸗ und abſpazierte, ging er plötzlich hin zum Glockenſtrang und läutete.
Ein Bedienter trat ein.
„— Sage Herrn Lindbom, daß er in meine Zimmer hinaufkommen ſoll, ich hätte etwas Angele⸗ gentliches mit ihm zu ſprechen.
Dann wandte er ſich an Magda und ſagte kurz
und beſtimmt: „— Ich wünſche, daß Du ſo artig biſt, und e Partie Schach mit Porry ſpielſt, während ich m Lindbom ſpreche. Es würde mir beſonders ange nehm ſein, wenn Du ihn beſiegteſt,— fügte er lächelnd hinzu und küßte Magdas Hand.


