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fünfhundert Thaler gefunden habe. Anſpielungen in ſpöttiſcher Art, die dem ehrliebenden Major das Blut kopfan trieben, ſchloſſen dieſe Benachrichtigung des Mobilienhändlers und er erſuchte den Major um Nachweis, wie es ihm möglich geworden wäre bei ſeinen derangirten Vermögensumſtänden dieſe fünf⸗ hundert Thaler zu ſchaffen. Beſchreiben laſſen ſich die Empfindungen nicht, die wie Feuer in der Bruſt des Mannes wühlten, der in dieſem Zweifel die höchſte Beſchimpfung ſah, die ihm wiederfahren konnte. Mein Gott, welche Demüthigungen häufte das Ge⸗ ſchick jetzt am Abende ſeines rechtſchaffen verbrachten Lebens auf ihn! Penſionirt, weil er in einem Berichte nicht regelrecht konſtruirt hatte; verdächtigt, weil er ſein Lebenlang arm geblieben war—, aber, wo, wo war das Geld geblieben? Ein ruchloſer Poſtbeam⸗ ter hatte dieſe Schmach auf ihn geworfen, oder ein betrügeriſcher Geſchäftsgehilfe des Möbelhändlers hatte das Geld ſchlau bei Seite zu bringen gewußt. Sein Entſchluß war ſogleich gefaßt. Er mußte ſelbſt hin nach der Reſidenz! 8
Wie das Drohen eines heranrückenden Sturmes durchflog es den friedlichen Kreis, als der Major, faſt ſchon reiſefertig, zwiſchen ihnen erſchien und mit
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