liches Geheimniß an, waren aber von ſeiner Ehren⸗ 4 haftigkeit hinlänglich genug überzeugt, um zu hoffen, daß er auf ihren Wunſch weder gegen ſeinen Vater, noch gegen ſeine Gattin davon reden würde.
Als Rudolph zurückkam mit den Bankbilleten, beſchloß der Major die Angelegenheit mit dem Mö⸗ belhändler ſogleich abzumachen. Er ſetzte ſich in ſeinem Beiſein nieder, ſchrieb einige Worte, ſiegelte den Brief und bat um einen ſichern Boten nach der näch⸗ ſten Poſtſtation, um die Aufgabe der Geldſumme zu bewirken. Rudolph eilte ſeinen Wünſchen nachzu⸗ kommen. Die Majorin begegnete ihm in der Thüre Die Gatten warfen einander einen frohen Blick zu. Gottlob, der Gefahr, an den Pranger der Oeffent⸗ lichkeit geſtellt zu werden, entgingen ſie für dießmal
Wir wiſſen, daß Herr Hans Wilkow es für gut befunden hatte zu verſchwinden. Er hielt ſich in ſeinem Kabinette, dem ſchon früher erwähnten Ge⸗ heimzimmer, eingeſchloſſen. Man reſpektirte ſeine Iſo⸗ lirung nicht allein, ſondern fand ſie bei den vorwal⸗
. tenden Verhältniſſen ſehr erwünſcht. Als jedoch der
4 Major ſeine Geſchäfte nach Wunſch vollbracht ſah, da beſchloß er Herrn Hans in ſeiner Feſtung zu überfallen. Er theilte ſeine Abſicht der Majorin mit, überantwortete den Brief ihrer weitern Beſo gung,


