Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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aber damit meinte er plötzlich nicht geſagt zu haben, daß er dieſe Leute ſehen müßte. Als daher der Wa⸗

gen in den Schloßhof einfuhr und Ulrike mit jauch⸗ zender Freude den Eltern entgegeneilte, da verſchwand Herr Hans ſpurlos und kam bis Mittag nicht wieder zum Vorſchein.

Nachdem der erſte Begrüßungsrauſch vorüber⸗ war, bemerkte Ulrike eine tiefe und traurige Nieder⸗ geſchlagenheit im ganzen Weſen der Eltern. Sie wichen ihren Fragen danach aus, und die junge Frau ſchob dieſe Stimmung auf das ſeltſame Verhältniß, das noch ungelöſt zwiſchen ihnen und Herrn Hans obwaltete. Sie führte die Majorin in ihre Zimmer und bemerkte nicht, daß dieſe mit einem tiefen ſchmerz⸗ lichen Seufzer und mit einem bedeutſamen Blicke auf den Major, der mit Rudolph allein blieb, das Zimmer verließ.

Während Mutter und Tochter ſich nun in wich⸗ tige Kleinigkeiten vertieften und die letztere ihren Hoffnungen und Sorgen Worte gab, während dieſer Zeit ging der Major an das ſchwerſte Geſchäft ſeines Lebens und bat in einigen verlegenen, aber ehrlichen Worten ſeinen Schwiegerſohn um ein Darlehn von fünfhundert Thalern, ohne ihm aber zu vertrauen,

wozu er einer ſolchen Summe benöthigt war und