Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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ins unabänderliche und ſeufzte kläglich unter der Aus⸗ ſicht, vergebens gebeten zu haben, als Herr Hans plötzlich ſeinem Sohne befahl:Eine Einladung zum nächſten Sonntag an den Major Hoymer und Frau zu ſchreiben, mit der Bemerkung ſich auf einige Tage einzurichten und von dem Wagen Gebrauch zu ma⸗ chen, den er ihnen ſenden werde.

Dann aber erhob ſich der Edelmann, verließ mit hallenden Schritten das Zimmer ſeiner Frau Tochter und blieb für den ganzen Abend unſichtbar. Am an⸗ dern Morgen waren alle Spuren von Aufregung aus ſeinem Geſichte verſchwunden, aber er zeigte ſich wort⸗ karger als jemals.

Der Sonntag brach an. Ulrike hatte ihrer Freude kein Hehl, die Eltern bei ſich empfangen zu können. Von Schonung der Gefühle in Herrn Hans Wilkow's Bruſt wußte ſie nichts. Sie war Tochter der beiden Menſchen, die er zu haſſen hinreichende Veranlaſſung haben mochte, und ſie hielt es für an⸗ gemeſſen offen ihre Liebe zu dieſen beiden Menſchen zu zeigen, um die Ungerechtigkeit ſeines fortgeſetzten Haſſes dadurch hervorzuheben.

Herr Hans fühlte ſich aber ungünſtiger dadurch geſtimmt. Er hatte zwar ſeine Erlaubniß zu dieſem Beſuch durch eine ſpezielle Einladung ausgeſprochen,