Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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beſſer, ieſe ganz ungewarnt ihren Weg gehen zu laſſen. Wie weit ſeines Vaters Herz ſchon erweicht war, gab ſich deutlich bei der Nachricht von der Ver⸗ abſchiedung des Majors kund. Ulrike war außer ſich vor Schrecken. Sie kannte ihren Vater genug⸗ ſam, um zu wiſſen, daß dieſe Kränkung ſein Herz treffen würde.

Herr Hans Wilkow betrachtete verſtohlen ſeine Frau Tochter, während ſie in kindlicher Treuher⸗ zigkeit von den frühern knappen Einrichtungen er⸗ zählte und wie ihre armen Eltern nun endlich ſor⸗ genfrei hätten in die Zukunft ſehen können. Ach, ſie ahnete nicht, welche Opfer zu der ſplendiden Aus⸗ ſtattung ihrer eigenen Perſon nöthig geweſen waren. Der Stolz ihrer Mutter hatte ihr vorenthalten, auf welche Weiſe dieſelbe herbeigeſchafft worden war.

Wollen Sie hinüberfahren, Frau Tochter? fragte er endlich mitleidig,die vier Braunen haben

. Zeit. Ulrike ſah überraſchend zu ihm auf. Es ge⸗ . hörte zu Herrn Hans Eigenthümlichkeiten, daß er ſei⸗ nen Poſtzug lieber im Stalle als auf der Landſtraße ſah und bewunderte.Ja, ja! Es iſt mein Ernſt. Und ſagen Sie Ihren Eltern, Hans Wilkow von Wilkenow's Beutel ſtände ihnen zu Dienſt, ſie ſollten

ihm ſagen, wo es fehlte! Und nun laſſen Sie