Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Wilkenow das Geheimzimmer wiederbetrat, rief ihm ſein Sohn fröhlich entgegen:

Eingeſchlagen, Papa Haus! Ich ziehe ein auf Zederlehne und baue das Feld. Mein Jean hat meinen Entſchluß ſchon in der Taſche und über⸗ bringt ihn meinem Mädchen. Jetzt beſtimme nur, wann Du uns hier haben willſt!

Herr Hans Wilkow machte große Augen. Er traute ſeinen Ohren nicht. Wie gewaltig mußte die Liebe in dem Herzen ſeines Sohnes thronen, daß er ſolche Opfer als nichts anſah! Aber das Mädchen! Das Mädchen!Sie wird nicht beſtehen in der Probe, murmelte er. Rudolph lächelte triumphirend.

Du biſt mir eine Erzählung ſchuldig, Papa Hans, erinnerte er, indem er jetzt zu dem fröhli⸗ chen und zutraulichen Weſen zurückkehrte, das zwi⸗ ſchen ihm und ſeinem Vater waltete und nur aus Klugheit ſo lange von ihm unberückſichtigt war, wie die Ungewißheit ſeines Schickſals dauerte. Der Grund⸗ ton ſeines Weſens war ſeelenvolle Heiterkeit, und wenn Herr Hans ſich der Meinung hingab, das ſei ein Erbſtück von ihm, ſo mochte er Recht haben, nur wich die Art des Frohſinns weſentlich von der ſeinigen ab.

Junge, alter braver, ehrlicher Junge, erwie⸗