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derte der Edelmann,„Du ſollteſt mir leidthun, wenn Dein gutes Herz betrogen oder wenn es erſt durch Wunden ſchmerzlicher Art geheilt werden würde.“ Er betrachtete kopfſchüttelnd die glückſeli⸗ gen Mienen des jungen Offtziers und fuhr nach⸗ denklich ſort:„Was meine Geſchichte betrifft, ſo ſteht ſie im engen Zuſammenhange mit Deiner Heiraths⸗ geſchichte und Deine erwählte Braut müßte gewal⸗ tig aus der Art ſchlagen, wenn ſie meinen Hoffnun⸗ gen als Frau für Dich entſprechen ſollte. Sieh mich an, mein Sohn! Schön iſt Dein Papa Hans nicht, das wirſt Du hoffentlich einſehen. Nun, Du ſiehſt mir ähnlich, biſt freilich manierlicher und geſchnie⸗ gelter, aber immer mir ähnlich. Als ich zweiund⸗ zwanzig Jahre alt war, hielt ich mich keinesweges für häßlich, ſondern ſtolzirte ganz ſtattlich in Stul⸗ penſtiefeln und Reithoſen durch die Welt. Ich hatte ſeit meinen Knabenjahren mein Herz an eine Nach⸗ barstochter(dort drüben, wo der Wald anfängt) ge⸗ hangen und die von Wöbelin ſowohl, als meine El⸗ tern ſchienen die Kinderneigung ſehr zu begünſtigen. Arm waren damals beide. Die Herren von Wöbe⸗ lin hatten ihr Hab und Gut in Hauptſtädten ver⸗ praßt und die Herren von Wilkenow waren ſo dumm geweſen ihr Ackerland nicht gehörig zu benutzen. Ich


