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die ihr das Herz zu ſprengen drohte, als von allen Seiten die Größe eines Entſchluſſes beleuchtet wurde, der nur durch die Kraft ganz beſonderer Lebensſchick⸗ ſale erzeugt ſein konnte. Sie wagte keinen Blick zu ihrem Vater emporzurichten, bis ſie allein waren.
„Nun, Caritas?“ fragte der Marquis endlich. „Dieſer Sieg muß Dich ſtolz machen!“
„Stolz?“ wiederholte ſie.„Namenlos glücklich, aber nicht ſtolz! danke ich Dir dieß Glück, mein Vater?“
„Nein,“ erwiederte er mit ſtarkem Tone—
„Nein, mir dankſt Du nichts! Ich hatte ihm den Rath gegeben ſeinem Glücksſterne zu folgen und nach Konſtantinopel zu gehen. Seine Liebe muß über⸗ natürlich ſein, um ihn zu ſolchen Schritten zu bewe⸗ gen.“ Er ſtrich unmuthig über ſeine Stirn, als wolle er die Unzufriedenheit mit ſich ſelbſt dort auslö⸗ ſchen.—„Wie armſelig iſt dagegen meine Willens⸗ kraft,“— murmelte er kaum hörbar und verſank dann in ein ſtilles Brüten.
Der hochherzige Entſchluß Eugen's brachte eine wohlthätige Kriſis in dem Marquis hervor. Sein Edelmuth, nur theilweiſe von ſeinem Egoismus ge⸗
dämpft, erwachte, und machte ihn fähig ſich geiſtig
etwas aufzuraffen, um ihn zu guten Vorſätzen zu er⸗ mannen. Er entwickelte fortan eine ſtille und ge⸗


