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3. Band (1857)
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Als ihm dieſe Meinung ſeines Hofes endlich nach und nach klargemacht war, wobei der Geſandte ganz ausdrücklich und ſpeziell einen Zweifel an ſeine Grundſätze ausnahm und nur von diplomatiſcher Klugheit ſprach, die Privatgefühle nicht berückſichti⸗ gen müſſe, da erklärte Eugen ſeine Beziehung zu dem Hauſe Beauveau⸗Deſalles und nannte Caritas, die Pflegetochter des Marquis, ſeine Verlobte.

Die Glückwünſche, die er nun empfing, waren aufrichtig. Man kannte das Fräulein als einen glänzenden und werthvollen Stern am Himmel der pariſer Sozietät.

Aber man warnte ihn vor den Trugbildern der Phantaſie, die momentan vom Herzen ausgefüllt ſei.

Der Geſandte nannte es Ueberſpanntheit, die ihn ſpäterhin zum Märtyrer ſeiner Liebe machen würde. Er gab zu, daß die Leidenſchaft der reifern Jahre feſter und dauernder ſei, aber wenn ſie die Bahnen des Ehrgeizes durchkreuze, ſo kühle ſie ſich auch früh ab an den Opfern, die ſie gebracht habe.

Eugen blieb unangefochten von allen Erörterun⸗ gen. Er erklärte ruhig: Es gäbe für ihn keine Alter⸗ native. Sein Bleiben in Paris ſei unabänderlich nothwendig der Glanz ſeiner Zukunft habe