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zu dem Marquis— eine Thräne glänzte in ſeinem Auge.
Der Marquis ſchüttelte leicht den Kopf.
„Hoffen Sie nichts, mein theurer Freund,“ ſagte er leiſe.„In Caritas' Bruſt lagern die Entſchlüſſe felſenfeſt!“
Eugen lächelte ungläubig. Natürlich ihrem Va⸗ ter gegenüber mußte ſie zögern von der Erlaubniß ‚glücklich werden zu dürfen’ Gebrauch zu machen.
„Mein Egoismus hat dem Mädchen die Bande übergeworfen— ich fühle, daß ich Unrecht gethan habe, aber“— ſein Auge blitzte in einem wilden Schmerze auf—„wenn man bis zur Erbärmlich⸗ keit hinabgeſunken, nur einen Troſt, nur eine Freude kennt, ſo klammert man ſich an dieſen Stroh⸗ halm an, der uns geblieben iſt. Ich möchte Ihnen rathen, Caritas nicht zu ſprechen, ihr überhaupt Zeit zur Beruhigung zu geben.— Iſt es gewiß, daß Sie nach Konſtantinopel berufen werden?“
Eugen geſtand, durch konfidenzielle Mittheilun⸗ gen ſeines Geſandten, der zugleich ſein Freund ſei, darauf vorbereitet zu ſein.
„Hören Sie meinen Rath, mein Freund,“ ſprach der Marquis nach einigem Bedenken, während Scheck in einer unbehaglichen Stimmung neben ihm weilte.


