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können,“ ſagte er ſtreng.„Sie wird aber ihre Toch⸗ ter fordern, und ich wünſche zu wiſſen, ob Sie ohne Weigerung Ihre uſurpirten Rechte abtreten wollen, oder ob Sie für nöthig finden, große und öffentliche Erklärungen darüber zu verlangen.“
Der Marquis fixirte ſpöttiſch den ſtolzen deut⸗ ſchen Edelmann, der jeden Hauch eines unreinen Elementes vom Schilde ſeiner Ehre entfernt zu hal⸗ ten befliſſen war.
„Was ſoll eine große und öffentliche Erklärung?“ warf er hin.„Trägt die Zeit eine Realiſirung mei⸗ ner innigſten Wünſche im Schooße, ſo wird Caritas uns allen gehören. Mir ſcheint es zweckmäßig, dem jungen Mädchen die Entſcheidung zu überlaſſen, wo⸗ hin ſie ziehen will.“ Auf das mißbilligende Kopf⸗ ſchütteln des Landrathes fuhr er fort:„Erfahren muß ſie das Geheimniß.“.
„Gewiß,“ ſagte Schollin eifrig.„Wozu eine Geheimnißkrämerei, die Betrug und Lüge mit ſich führt.“
„Mag alſo die Eröffnung ein Probeſtein ihres
Charakters werden. Ich bin gewiß, ſie beſteht in dder Verſuchung.“
„ Ich kann ſolche theatraliſche Anordnungen nicht K 8


