Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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ſchen Grenze hin, weil ihr Vater ſich von ſeinem Nationaleifer zu bitterem und harten Tadel der bo⸗ napartiſchen Regierung hatte hinreißen laſſen. Die lange Trennung von dieſen Eltern, der dazwiſchen eintretende Tod der alten Großtante, und der Tod des Vetters, der ſie von M. abgeholt hatte, ſo wie die Stadt frei von den Feinden geworden, hatten es ihr leicht gemacht, dieſe ganze Epiſode ihrer Ju⸗ gend mit dem Mantel des Geheimniſſes zu verdecken.

Es war mir gelungen, vor meiner Rückkehr zu meinen Eltern, die nach beendetem Kriege in P. ſtationirt wurden, nach der Stadt zurückgehen zu kön⸗ nen, wo ich das unglückliche Weſen, den einzigen Zeugen meines Jammers, gut verſorgt verlaſſen hatte, um für die fernere Eriſtenz desſelben zu wirken. Aber ich hatte es nicht gefunden, und jede Spur ſeines Daſeins war in dem ſchnellen und wüſten Wechſel der Einwohnerſchaft verſchwunden. Auch ſpäter ge⸗ lang es mir nicht, eine gewiſſe Nachricht ſeines Le⸗ bens aufzufinden, obgleich ich nicht ermüdete von Zeit zu Zeit perſönlich Nachforſchungen anzuſtellen. Man meinte: es ſei von fremden Händen aufge⸗ nommen und werde zur Zeit ſchon wieder zum Vor⸗ ſchein kommen. Das glaubte ich auch und entwarf danach meinen Plan. Ich ſchloß mit dem Leben ab