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ſönlich befreit ward. Sie bezeichnete kurz die verfüh⸗ reriſche Perſönlichkeit dieſes Generals Deſalles durch den Vergleich mit ſeinem jetzt im Schloſſe anweſen⸗ den Bruder, dem Marquis de Beauveau⸗Deſalles, dadurch, daß ſie erklärte: er ſei begabter, geiſtiger und von blendenderem Aeußern geweſen.
Schollin biß krampfhaft ſeine Lippen— ihm begann ſein Elend zu ahnen.
Wa verfolgen das Geſtändniß der unglücklichen Frau nicht— es iſt uns im überſichtlichen alles bekannt, was damals geſchehen war, um das Opfer in die Netze des Verführers zu bringen, und wir wiſſen, daß es nur allzugut gelungen war, das blut⸗ junge unerfahrene Mädchen zu bethören.
Sie ſchilderte ergreifend ihr Erwachen aus dem ſinnverwirrenden Traume und geſtand, daß ſie den Plan gefaßt und verfolgt habe: ſich todt zu hungern, um ihre Schande und ihr Kind und ſich zugleich von der Welt zu ſchaffen.
Schollin bedeckte entſetzt ſeine Augen mit der Hand.
„Was die Unmenſchen, die doch meine Jugend und meine Unſchuld mit Lachen gemordet hatten, be⸗ wog, dieſem Vorhaben mit aller Herzensangſt zu ſteuern, begreife ich nicht,“ fügte Franziska tonlos


