Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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kommen mußte, eine edle und treue Männerliebe an ein unwürdiges Weib verſchwendet zu haben! Aber ſie konnte nicht anders. Von dem Momente an, wo ſie in den Worten des Marquis einen Vertrau⸗ ten erkennen mußte, da war ihr Entſchluß gefaßt, jeder unwürdigen Deutung ihres Betragens durch ein allesumfaſſendes Geſtändniß gegen den Mann, der ihr Vertrauen zu fordern berechtigt war, zu be⸗ gegnen. Es gab keinen andern Weg zum Heile und Frieden, wenn ſie auch damit die Pforte ihres Glük⸗ kes auf ewig verſchloß.

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