Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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Einige Fragen genügten jedoch das Sachver⸗ hältniß aufzuklären und Caritas zu überzeugen, daß ſte nie das Glück gehabt habe eine Zwillingsſchwe⸗ ſter, wie Frau Weber irrigerweiſe angenommen hatte, zu beſitzen.

Jetzt aber begann in der Marquiſe die Erinne⸗ rung an ihre damalige Handlung zu tagen und bald war es vollſtändig licht in ihr.

Sie erzählte flüchtig die Geſchichte und wunderte ſich nur, daß ſie ſolle vergeſſen haben, dieſen Um⸗ ſtand der Witwe Weber bemerklich zu machen.

Unter ihren Erzählungen hatte Caritas jedes Stück entfaltet und im letzten Mützchen das ſchon erwähnte Läppchen Seidenzeug aufgefunden.

Ach, wie oft habe ich dieſe Worte geküßt ſagte ſie verſchämt auf die kunſtvolle Stickerei deutend.

Warum denn das, Du erxaltirtes Kind rief die Marquiſe lachend und ſchob mit einem ekeln Blick das Läppchen, welches allerdings etwas unſau⸗ ber geworden war, zurück.

Der Eintritt des Marquis erſparte dem jungen ſehr beleidigten Mädchen die Antwort. Es verdroß ſie ſich in ihren heiligſten Erinnerungen verlacht zu ſehen.

Sie begann die kleinen Utenſilien wieder zuſam⸗