Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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Als der Kampf beendet und Caritas als Sie⸗ gerin hervorgegangen war, bemerkte ſie das Bündel, nahm es auf und fing an es mit Freudejauchzen auf einem Tiſche auszubreiten.

Was haſt Du, mein Kind? fragte die Mar⸗ quiſe theilnehmend. Lange zürnen konnte dieſe Frau nie, alſo hatte ſie ihre Niederlage ſchon vergeben und vergeſſen.

O, ſieh doch, Maman mein und meines Schweſterchens erſtes Kinderzeug! rief Caritas.Das nehme ich zum Andenken an die ſchöne Zeit mit, wo ich immer träumte: meine Mutter würde in einem goldenen Wagen, mit Schwänen beſpannt, aus der Luft herabkommen und mich in ihr Feenreich abholen!

Es war der erſte Ausbruch jugendlichen Muth⸗ willens, dem ſich Caritas in Gegenwart der Mar⸗ quiſe überließ, und er wurde gänzlich von ihr miß⸗ verſtanden.

Sie hielt Caritas für wahnwitzig, und ſah ſie ſtarr und erſchrocken an.

Sie war ſo ſehr Franzöſin geworden, daß ſie die Leidenſchaft der Deutſchen für ihre Märchen ganz und gar vergeſſen hatte außerdem ſprach ihre Tochter von einem Schweſterchen es konnte un⸗ möglich richtig mit ihr ſein!