danken, daß die Tochter eines Marquis de Beauveau⸗ Deſalles zu Fuße durch einen ſchmutzigen Wald gehen wolle. Sie fand überhaupt den Beſuch bei der Frau Weber überflüſſig und die Güte derſelben, wie ſie ſich ausdrückte, ‚genereuſe’ belohnt.
Caritas war aber nicht Willens ſich, ſo lange ſie ſich noch unter ihren alten Umgebungen befand, den Vorſchriften der ſogenannten feinen Lebensart zu unterwerfen.
Sie erklärte ihren Willen, und die Marquiſe fügte ſich unter der Bedingung, daß es ihr in ſpä⸗ terer Zeit nie einfallen ſolle, die ariſtokratiſchen feinen Formen und Sitten zu übertreten. Caritas wiegte ſpöttiſch den Kopf. Die Vorleſungen, welche Maman ihr ſchon ſeit den paar Tagen gehalten hatte über die Kunſt des Umganges und die Geheimniſſe des feinen Lebens, waren ihr eine Richtſchnur geweſen von dem, was man an ihr auszuſetzen fand. Es war aber kaum anzunehmen, daß ein Sinn, wie der von Caritas, ſich beugen laſſen werde durch dergleichen Vorleſungen und Bedingungen.
Die Kammerfrau wagte den Disput ihrer Dame nicht mit Fragen zu unterbrechen, deßhalb warf ſie das Päckchen in eine Ecke und ging leiſe wieder hinaus.
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